Pagenhaus

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Der Garten

Vom Dornröschenschlaf zur Blüte: Die Geschichte unseres Gartens

Als wir im Jahr 2020 in das Pagenhaus einzogen, lag der Garten rund um das historische Gebäude in einem tiefen Dornröschenschlaf. Vor Haus A raubte dichter Wildwuchs dem Boden Licht und Wasser, während lediglich ein einzelnes Beet den Weg zu Haus C säumte – der Zugang zu Haus B blieb gänzlich unbepflanzt.

Aus der anfänglichen Aufarbeitung entwickelte sich in den letzten sechs Jahren eine leidenschaftliche Aufgabe. Im Sinne und nach den Wünschen der Hausgemeinschaft übernahmen James und Tomas eigenhändig die Pflege des weitläufigen Grundstücks.

Schritt für Schritt erwachte das Areal zu neuem Leben:

Licht & Raum schaffen: Ein wichtiger Meilenstein war die Rodung alter, übermächtiger Fliederbüsche. Erst dadurch gelangte wieder Sonnenlicht an die Erde, und die Hainbuchenhecke an der Vorderseite erhielt endlich den Raum, den sie zum Gedeihen brauchte.

Einladende Wege: Entlang des Zugangs zu Haus B wurden neue Beete angelegt, die den Eingangsbereich nun harmonisch einrahmen.

Nachhaltige Pflege: Die Bohrung eines eigenen Grundwasserbrunnens löste schließlich die größte Herausforderung – die verlässliche Bewässerung des großen Grundstücks in den Sommermonaten.

Mit der Fertigstellung des letzten Beetes am Zugang zu Haus A schloss sich schließlich der Kreis. Wo einst karge Flächen lagen, wiegen sich heute majestätische Allium-Kugeln und edle Schwertlilien im Wind – ein lebendiges Zeichen dafür, was sechs Jahre behutsame Pflege bewirken können.